Die Geschichte des Toasters

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Die Geschichte des Toasters ist lang, denn bereits im alten Ägypten wurde Brot die Feuchtigkeit entzogen, um es länger haltbar zu machen. Dafür wurde das Brot einfach über offenes Feuer gehalten, die sozusagen die Vorstufe zu einem heutigen Toaster darstellen.

 

Verbreitung des Toast-Brots

Die Römer waren sehr begeistert von geröstetem Brot, sie gaben es sogar in ihren Wein (daher auch der Spruch „einen Toast ausbringen“). Im Laufe ihrer Eroberungen verbreiteten die Römer den Kult vom gerösteten Brot in ganz Europa. Die Engländer brachten den Toast dann nach Amerika.

Das Wort „Toaster“ stammt aus dem Lateinischen. Die Wörter torrere und tostum (trocknen und rösten) wurden im Englischen zum Verb „toast“, was den Begriff für das Küchengerät Toaster erklärt. In Deutschland hießen Toaster bis 1970 noch Brotröster, bis sich aus Amerika auch hier das Wort Toaster etablierte.

 

Die Erfindung elektrischer Toaster

Toaster, die von elektrischem Strom betrieben wurden, waren auch nach der Erfindung der Elektrizität nicht so einfach möglich. Da Glühlampen nur auf Grund des evakuierten und sauerstoffleeren Raumes funktionierten, konnte diese Technologie nicht so einfach auf die Erzeugung von Wärme übertragen werden.

Erst als Albert L. Marsh die Chrom-Nickel-Legierung „Chromel“ erfand und ein Patent anmeldete, konnten Heizdrähte für Toaster hergestellt werden, die hohe Temperatur und lange Lebensdauer garantierten. Wenig später wurde der erste elektrische Toaster zum Patent angemeldet.

Wenn Sie heute also einen Toaster kaufen, erhalten Sie mehrere Hundert Jahre an Forschung, geröstetem Brot und kultureller Verbreitung von geröstetem Brot.

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